Therapien des diabetischen Fusssyndroms

1. Behandlung der Grundkrankheiten

2. weiterführende Therapie

Lasertherapie mit dem Low-Level-Laser

Das betroffene Areal wird für eine bestimmte Zeit bestrahlt und zwar flächenförmig. Die Effekte der Lasertherapie sind:

Ozontherapie

Verbessert die Durchblutung und das Immunsystem, beschleunigt die Wundheilung.

V.A.C. System

definiertes und kontrolliertes Vakuum unterstützt die physiologische und die feuchte Wundheilung.

Madentherapie - Lucilia Sericata – die Made der Goldfliege

Funktionsprinzip  für den Einsatz der sterilen Maden ist die Tatsache, dass sich diese von abgestorbenem Gewebe ernähren und deren Verdauung teilweise außerhalb des Körpers stattfindet.

Wundbeläge sind eine ideale Nahrungsquelle für die Made. Die Larven scheiden permanent Verdauungssäfte aus. Die darin enthaltenen Enzyme dauen ausschließlich das abgestorbene Gewebe an und verflüssigen es. Lebendes Gewebe bleibt davon unberührt. Das Gemisch wird nun wieder von der Larve aufgesogen und verdaut.

Eine weitere Besonderheit der ausgeschiedenen Säfte ist deren antibakterielle Wirkung und die Anhebung des PH-Wertes der Wunde auf ein für Bakterien unverträgliches Niveau. Das Ergebnis mehrerer Behandlungen ist eine völlig von nekrotischem Belag befreite Wunde, die nun wesentlich besser weiterbehandelt werden kann.

Die Maden werden mittlerweile meist in einem Beutel aus Gaze oder Schaumstoff angesetzt. Die Verdauung und Heilung findet dann durch den Schaumstoff bzw. die Gaze hindurch statt..

Elektrostimulation

Hat einen antimikrobiellen Effekt, fördert die kapillare Durchblutung, das Wachstum neuer Blutgefäße (Neoangionese), beschleunigt den Aufbau neuen Gewebes und reduziert lokale Schmerzen.

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